Angola Python

ANGOLA PYTHON Python anchietae

Fam. Boidae:
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Der Angolapython (Python anchietae) ist einer der seltesten Pythons weltweit.

Die Gründe dafür werden durch mehrere Faktoren bestimmt:

1. Das Vorkommen von P. a. beschränkt sich auf ein relativ kleines Habitat (Südangola und Nordnamibia). Leider hat der andauernde Krieg in Angola seinen Beitrag dazu geleistet, diese Art zu dezimieren. Des weitern wird aufgrund, der in Angola herrschenden Hungersnot, der Python als willkommene Mahlzeit nicht verschmäht.

2. Auch auf der namibischen Seite (jenseits des Kunene) wird durch die zunehmende touristische Erschließung des Grenzbereiches zu Angola, ein weiters getan um den Lebensraum der Schlange weiter zu begrenzen (Landebahnen für Flugzeuge, Touristenunterkünfte, Straßenbau, Bootstouren, usw.).

3. In Angola und in Namibia ist der Export u.a. von Python anchietae verboten. Dadurch wird eine Nachzucht in Gefangenschaft / durch private Züchter erschwert.

4. Adulte Weibchen von Python anchietae erreichen eine Länge von max. 1.80 m., bei einem Gewicht von 4 - 4,5 kg. Die Männchen sind, wie bei vielen Schlangen, wesentlich leichter (ca. 2 kg ) und kleiner. Die Gelegegröße schwankt, in Abhängigkeit von dem Zustand des weibl. Tieres, zwischen 3-7 Eiern. Die Mortalitätsrate beträgt in freier Natur zwischen 70-80%, im ersten Lebensjahr.

Verbreitung / Lebensweise / Ernährung

Das Verbreitungsgebiet befindet sich, wie oben erwähnt, im Grenzbereich zwischen Südangola und Namibia nahe des Kunene-Flusses. P.a. bevorzugt trockene felsige, steinige Gebiete, bewohnt Höhlen, welche aufgrund ihrer Größe / Länge verschiedene Temperaturen (Vorzugstemperatur) aufweisen. P.a. ist dämmerungsaktiv und ernährt sich von Kleinsäugern. Das Nahrungsspektrum ist relativ vielfältig und besteht aus Baumratten, Mäusen und Vögeln.

Haltung

P.a. sollte in einem Trockenterrarium (Einzelhaltung) gehalten werden Der Bodengrund besteht aus Sand oder Holzspan. Es sollten verschiedenen Versteckmöglichkeiten eingerichtet werden (Korkplatten, Tontöpfe, Steinplatten usw.) Ein Wassernapf im Becken ist selbstverständlich. Die Tagestemperatur sollte zwischen 27 und 32 Gard Celcius liegen; und diesen Wert nach Möglichkeit nicht übersteigen. Die Tiere liegen in der Natur bei höheren Temperaturwerten in einem kühlern Unterschlupf. Kletteräste können die Einrichtung im Terrarium ergänzen, sind aber nicht notwendig.

Nachzuchten abzugegeben (Bei Interesse setzen Sie sich mit mir in Verbindung)
Telefon: 0179 - 240 16 65     e-Mail: info@angola-python.de

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